NACHHALTIGKEIT IN DER KLAVIERBRANCHE
Gibt es das überhaupt? Oder war es immer schon Bestandteil des Berufs des Klavierbauermeisters?
Inwiefern zeichnet sich die Klavier-Branche zum Thema Nachhaltigkeit aus? Vor allem jene inhabergeführten Betriebe, die von einem Klavierbauer/meister oder Klavierbauer/meisterin geführt werden und eine entsprechende vollaktive Meisterwerkstatt führen. Und auch gespielte Instrumente verkaufen.
LANGLEBIGKEIT:
1) Klaviere und Flügel haben eine außergewöhnlich lange Nutzungsdauer! Hochwertige Instrumente können über 100 Jahre genutzt werden, bei entsprechender Pflege und Wartung!
KREISLAUFWIRTSCHAFT und REPARATUR:
1) Klaviere und Flügel können repariert und auch komplett aufgearbeitet werden. Äußerlich und im kompletten vielschichtigen Innenleben. Komplettreparaturen verlängern die Lebensdauer erheblich.
Gebrauchte Instrumente werden relativ häufig aufgearbeitet, anstatt entsorgt.
Dafür zeichnet sich besonders auch Deutschland mit der hochwertigen Qualifikation zum Klavierbauer/Meister und und zur Klavierbauerin/meisterin aus.
2) Der Handel mit gebrauchten Instrumenten ist hierzulande sehr beliebt. Besonders attraktiv, wenn es von spezialisierten Händlern mit dem entsprechenden klavierbautechnischen Knowhow verkauft wird. Durch die Komplexität der Beurteilung von Instrumenten mit und ohne oder mit nur wenig Reparaturbedarf, ist es immer gut Fachleute – bestenfalls mit langjähriger Erfahrung – an der Seite zu haben.
ERGEBNIS:
Die Klavierbranche zeichnet sich demnach im Bereich Nachhaltigkeit vor allem durch die lange Lebensdauer Ihrer Produkte und einen ausgeprägten Gebrauchtmarkt aus. Vor allem jene, die auch gespielte Instrumente in ihrem Sortiment haben und nicht nur neue Klaviere und Flügel verkaufen.